Die NDR Reihe "Lebensträume" portraitiert große deutsche Unternehmer, die ein Imperium aufbauten und daran scheiterten. Nach den Filmen über Friedrich Jahn ("Wienerwald") und Josef Neckermann, beschäftigt sich "Lebensträume" am Samstag mit dem Bremer Autobauer Carl F. Borgward.
Borgward baute nach dem zweiten Weltkrieg kleine günstige Autos, später brachte er, zum Beispiel mit der Isabella, Eleganz, Sportlichkeit und amerikanischen "Flair" auf deutsche Strassen. Er traf den Zeitgeist und seine Firma expandierte stetig. Kurz vor Ende der Bremer Borgward Werke 1961 waren dort 20.000 Menschen beschäftigt.
Der NDR schreibt: "Borgward ... genießt seine hart erarbeitete Ausnahmestellung in vollen Zügen. Dass er dabei wenig Rücksichten auf die Befindlichkeiten des Bremer Senats nimmt, rächt sich Anfang der 1960er-Jahre, als das Geld knapp wird. Plötzlich ist Borgward auf Überbrückungskredite von Seiten der Hansestadt Bremen angewiesen ... . ... entscheiden die Politiker, ihm keine weiteren Kredite mehr zu geben. Sie entmachten den Alleininhaber, bringen seine Firmen unter ihre Kontrolle, um dann alles zu verkaufen. Borgward sieht sich zur entschädigungslosen Übereignung seines Automobilkonzerns an das Land Bremen gezwungen. ... Die über 20.000 Arbeiter und Angestellte werden entlassen. Wenig später erfolgt die Liquidation des Unternehmens, bei der schließlich alle privaten Gläubiger ihr Geld zu 100 Prozent zurück erhalten. Tief verbittert stirbt der Mann, dessen Name in die Autogeschichte eingegangen ist."
Samstag, 13. März, 12.45 Uhr NDR (ndr.de)
Borgward baute nach dem zweiten Weltkrieg kleine günstige Autos, später brachte er, zum Beispiel mit der Isabella, Eleganz, Sportlichkeit und amerikanischen "Flair" auf deutsche Strassen. Er traf den Zeitgeist und seine Firma expandierte stetig. Kurz vor Ende der Bremer Borgward Werke 1961 waren dort 20.000 Menschen beschäftigt.
Der NDR schreibt: "Borgward ... genießt seine hart erarbeitete Ausnahmestellung in vollen Zügen. Dass er dabei wenig Rücksichten auf die Befindlichkeiten des Bremer Senats nimmt, rächt sich Anfang der 1960er-Jahre, als das Geld knapp wird. Plötzlich ist Borgward auf Überbrückungskredite von Seiten der Hansestadt Bremen angewiesen ... . ... entscheiden die Politiker, ihm keine weiteren Kredite mehr zu geben. Sie entmachten den Alleininhaber, bringen seine Firmen unter ihre Kontrolle, um dann alles zu verkaufen. Borgward sieht sich zur entschädigungslosen Übereignung seines Automobilkonzerns an das Land Bremen gezwungen. ... Die über 20.000 Arbeiter und Angestellte werden entlassen. Wenig später erfolgt die Liquidation des Unternehmens, bei der schließlich alle privaten Gläubiger ihr Geld zu 100 Prozent zurück erhalten. Tief verbittert stirbt der Mann, dessen Name in die Autogeschichte eingegangen ist."
Samstag, 13. März, 12.45 Uhr NDR (ndr.de)
| Infos: | 12.03.10 11:33, von matthias.wrede |
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| Tags: | Bremen, Fernsehen, Borgward |
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